Tiny House Kandern

„Mir zeige was mir chönne“

23. Juli von 12 – 18 Uhr (mit Ausklang in den Abend hinein) und 24. Juli von 10 – 17 Uhr

Zugang von der Waldeckstraße 3

Parkplätze im Papierweg beim Recyclinghof, an der August-Macke-Schule, am Rathaus und am Sonntag freundlicherweise auf dem Parkplatz Hieber-Markt.

In diesem Jahr habe ich 30 jähriges Jubiläum mit unserer Massivholz-Schreinerei – zuvor haben Urgroßvater, Großvater und Vater den Betrieb als Wagnerei geführt.

Verschiedene Gründe haben uns dazu bewogen dieses “Erbe“ zu reaktivieren. Wir wollen uns einen neuen Zweig erschließen und haben das „Tinyhouse 1“ in Kandern gebaut. Wer sonst wäre mit dieser Betriebshistorie prädestiniert dafür. Natürlich soll es nicht nur „irgendein“ Tinyhouse sein. Getreu unserer nachhaltigen Betriebsausrichtung haben wir versucht ausschließlich Materialien zu verbauen die ökologisch unbedenklich und sinnvoll sind. Das wäre z.B. die Dämmung aus Holzfasern, die Außenschale aus Lärchenholz, die Innenwände aus Weißtanne, der Boden aus Linoleum und die Möbel aus heimischer Kirsche. Auch die Photovoltaikanlage, die unser Tinyhouse energetisch so autark wie möglich machen soll, ist von deutschen Firmen.

Wir sind der Meinung es ist wirklich schön geworden !

Dazu zeigen wir Ihnen unsere neue Hackschnitzelheizung. Ausschließlich aus Abfallholz von uns oder unserem Holzsäger heizen wir unsere ganzen Betriebsgebäude, Werkstatt / Lager mit ca. 450 m2 und drei komplette Wohnhäuser. Wir sind dadurch komplett unabhängig von Putin & Co.

Die Photovoltaikanlage von „Bürgerwindrad Blauen“ auf unseren Dächern produziert viel mehr Strom als wir im Jahr verbrauchen, immerhin die Hälfte davon können wir direkt nutzen. Ein schönes Gefühl.

Am Ausstellungswochenende mit dabei ist das „Bioweingut Kaufmann“ aus Efringen-Kirchen. Einer der Pioniere als Biowinzer – probieren Sie Ihre vielfältigen Weine bei uns auf dem Hof.

Ebenso mit dabei ist Thomas Mayer mit dem Projekt „Schlachtung mit Achtung“. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern entwickelte er ein mobiles Schlachtmobil, um den Transportstress für die Tiere zu vermeiden und dadurch eine bessere Fleischqualität zu erhalten. Er sagt der Massentierhaltung den Kampf an und setzt sich ein für eine gesunde Kreislaufwirtschaft in der Landwirtschaft.

Die Ringerabteilung des TSV Kandern übernimmt die Bewirtung und wird Ihren legendären Waieofen für Sie anheizen, „Fleischküchle“ von „Schlachtung mit Achtung“ runden die Speisekarte ab.

Natürlich zeigen wir Ihnen auch Küchen und Möbel aus unserem Portfolio, ebenso haben Sie die Möglichkeit auf unserem „Flohmarkt“ hochwertige Einzelstücke im Abverkauf für kleines Geld zu erstehen.

Es ist also einiges geboten bei uns. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Als Idee in den USA entstanden, erobert die Tiny House-Bewegung nun auch Deutschland. In den USA war zum Einen die bewusste Entscheidung zur Reduzierung ein Motivationsgrund, zum Anderen war es aus finanziellen Gründen auch vielen nur auf diese Weise möglich eigenen Wohnbesitz zu haben. Die baurechtliche Gesetzgebung erlaubt dort natürlich auch mehr.

In Deutschland gibt es sehr unterschiedliche Beweggründe, diese reichen vom Wunsch zu nachhaltigem Wohnen über die Tiny House-Nutzung als Ferienhaus, Büro- und Ausstellungsraum bis hin zu gastronomischen Projekten.

Was auch immer Sie an seriösen Projekten vorhaben, wir versuchen Ihre Wünsche umzusetzen. Die baurechtlichen Vorschriften sind in den Bundesländern sehr unterschiedlich und sollten vor Erwerb von Käufern abgeklärt werden - hierzu übernehmen wir keine verbindliche Beratung oder Verantwortung.