Liebe Besucherinnen und Besucher

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Internetseite,

auf einen Schlag sind die Themen Corona und Klimaschutz an die zweite Stelle gerückt. Der unsinnige Krieg des Despoten Putin gegen die Ukraine verändert alles und bringt die Angst vor einem Krieg in Europa oder gar auf der ganzen Welt zurück. Mit jedem Tag den der Krieg länger geht, wird die Gefahr dass Putin einen Verzweiflungs-Knopfdruck tut größer. Fassungslos blicken wir auf das Leid, dem die Bevölkerung in der Ukraine ausgesetzt ist. Aus den Erzählungen meiner Mutter, Sie hat als Flüchtlingskind im Alter von 4 Jahren mit Ihrer Mutter und Geschwistern auf der Flucht von Westpreussen nach Kandern ähnliches erlebt wie die Menschen die nun aus der Ukraine kommen (und natürlich auch aus anderen Ländern dieser Welt), weiß ich wie schlimm die Flucht und auch das „Neu Anfangen“ für Menschen ist. Wir haben uns bereits finanziell engagiert und - unterstützt durch Spenden unserer Mitarbeiter und Freunden - Lebensmittel, Hygieneartikel und Kleidung über eine Hilfsorganisation in die Ukraine fahren lassen. Weitere Aktionen werden folgen.

Immer mehr frustriert bin ich über die Leistung der Politik. Im Umgang mit Corona geben wir mittlerweile ein ganz schlechtes Bild ab, Klimawandel sowieso und in der Ukrainekrise genauso. Spätestens seit 2014 muss jeder außenpolitisch Verantwortliche zwingend gewusst haben, mit was für einem Menschen in Russland man Geschäfte macht. Sehenden Auges hat man aber die Abhängigkeit von Jahr zu Jahr vergrößert. Man könne nur „auf Sicht fahren“. Diesen dämlichen Ausspruch hat man von Politikern aller Couleur in letzter Zeit immer wieder gehört. Natürlich fahre ich bei dichtem Nebel „auf Sicht“, aber trotzdem muss ich mir doch Gedanken machen, Ziele entwickeln, Haltung zeigen für die Zeit nach der Nebelbank. Ich sehe nicht einmal ansatzweise einen Politiker der abgewählten Regierung, die für fast alles verantwortlich ist was uns momentan belastet, dem das Attribut „vorausdenken“ angeheftet werden könnte. Ich befürchte, die 2-3 Hoffnungsträger in der neuen Regierung werden es auch nicht schaffen dem Ganzen eine Wende zu geben.

Wir versuchen, im Rahmen unserer Möglichkeiten, voraus zu denken. Wir verarbeiten Holz aus heimischen Wäldern, in der richtigen Mondphase geschlagen und beim regionalen Säger gesägt. Es wartet nun auf Sie, um in ein paar Jahren zu Ihrem Tisch, Ihrem Schrank, Ihrer Küche weiter veredelt zu werden. Unsere Abfälle in der Werkstatt, Stückholz und Späne werden in der neuen Heizanlage verwertet und decken zusammen mit Hackschnitzeln vom Sägewerk klimaneutral den Wärmebedarf von Betrieb und drei Wohnhäusern – wir brauchen kein Gramm Gas oder Öl von irgendwelchen Despoten. Die Photovoltaikanlage auf unseren Dächern produziert mehr Strom als wir verbrauchen, hier möchten wir in Zukunft über Speichertechnologie noch unabhängiger werden. Nicht alles, was wir uns ausdenken kann umgesetzt werden, aus den oft unterschiedlichsten Gründen. Aber wenigstens versuchen wir, uns etwas sinnvolles, zielführendes, nachhaltiges auszudenken – das haben wir der Politik voraus.

Viele kleine Schritte von uns Einzelnen können ein Großer für die Menschheit werden – lassen Sie uns daran denken bei unseren täglichen Anschaffungen.

In eigener Sache: Wir haben geöffnet und kommen auch zur Beratung zu Ihnen nach Hause. Ihr persönliches AHA-Erlebnis in diesen wirren Zeiten. 

Ingo Benz

 

Unser Betrieb ist in Kandern. Aber der Weg lohnt sich sicher auch aus Lörrach, Weil am Rhein, Basel und Zürich oder Dornach, Riehen, Müllheim, Rümmingen, Binzen, Freiburg, Elsaß ... Wir freuen uns auf Ihren Besuch!